Hilfe bei sexuellen Problemen und Funktionsstörungen

Im sexualtherapeutischen Prozess geht es um das sexuelle Empfinden und Erleben. Im Fokus stehen dabei Themen, die dem eigenen und/oder partnerschaftlichen Wohlbefinden im Wege stehen. Manchmal betrifft es eine Person allein, manchmal entsteht das Problem aus der Paardynamik heraus oder wird durch diese aufrechterhalten. Tritt das Problem innerhalb einer Beziehung auf, sind beide Partner davon betroffen. 


Seien Sie mutig, durchbrechen Sie alte Muster und entdecken Sie Ihre Möglichkeiten! In der Sexualtherapie können Sie in einem geschützen Rahmen über alles sprechen, was Sie bewegt. Ich werde Sie so annehmen, wie Sie sind. Ganz gleich, mit welchem Thema Sie kommen.


Schicken Sie eine Mail an mail@anjadrews.de oder rufen Sie mich an unter 040 6479 3722 oder 0176 80488512‬ und wir vereinbaren einen Termin.

Themen in der Sexualtherapie

Im Folgenden habe ich die häufigsten Themen aufgelistet und mit Beispielen versehen. Vielleicht finden Sie sich hier schon wieder. Die Erscheinungsformen und Ursachen sind jeweils ganz individuell und können bei Ihnen daher auch ganz woanders liegen.

Lustlosigkeit/ sexuelle Unlust

Sie oder Ihre Partnerin/ Ihr Partner haben keine Lust? Oder weniger Lust als die andere Person? Und je mehr die eine Person möchte, desto weniger möchte die andere? Das Symptom ist recht eindeutig, die Gründe dafür jedoch sehr, sehr unterschiedlich. Vielleicht ist die Art, wie Sie Sex miteinander haben, nicht lustvoll genug, eher so eine Art Routine. Vielleicht hemmt Sie innerlich eine lustfeindliche Erziehung. Vielleicht fühlen Sie sich in Ihrer Beziehung von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin nicht richtig wahrgenommen. Vielleicht können Sie nicht gut über Sex und Ihre Vorstellungen davon reden. Meist betrifft die Lustlosigkeit auf den ersten Blick nur eine Person in der Beziehung. Das kann sowohl die Frau als auch der Mann sein. Auf den zweiten Blick sind jedoch beide daran beteiligt.

Schmerzen beim Sex (Dyspareunie und Vaginismus)

Das Eindringen ist schmerzhaft oder auch gar nicht möglich? Vielleicht war es noch nie möglich? Sie werden nicht (mehr) richtig feucht? Vielleicht sind Sie aus unterschiedlichen Gründen in dem Moment noch gar nicht bereit, einen Penis zu empfangen, sind innerlich wie blockiert oder fürchten sich vor den zu erwartenden Schmerzen. Vielleicht gibt es körperliche Ursachen wie altersbedingte Veränderungen, Myome oder eine Erkrankung wie Endometriose. Dann stellt sich die Frage, was Sie verändern oder wie Sie damit umgehen können.

Vorzeitige oder verzögerte Ejakulation (Ejaculatio praecox und retarda)

Sie kommen in der Paarsexualität zu früh oder erst sehr spät? Dahinter können emotionale Barrieren stecken, eine hohe oder sogar unrealistische Erwartungshaltung an sich selbst als auch Leistungsdruck oder eine Technik, die bei der Selbstbefriedigung schon immer gut funktioniert hat, nur eben nicht in der partnerschaftlichen Sexualität. Die Therapiemöglichkeiten reichen von körperlichen Übungen bis zur Medikation. Über die vorzeitige Ejakulation finden Sie hinter diesem Link Informationen, über die verzögerte Ejakulation hinter diesem Link.

Ausbleibender Orgasmus

Sie kommen nicht zum Höhepunkt? Beim partnerschaftlichen Sex oder auch bei der Selbstbefriedigung? Eine aus meiner Sicht sehr wichtige Unterscheidung! Dieses Thema betrifft überwiegend (aber nicht nur!) Frauen. Darunter kann die Beziehung leiden, da wir den Orgasmus als Maßstab für ein gelungenes Liebesspiel sehen. Der daraus entstehende Druck erschwert die Situation zusätzlich. Zweifel kommen auf. Stimmt mir mir, mit meinem Partner oder meiner Partnerin etwas nicht? Vielleicht täuschen Sie einen Orgasmus vor, um der Partnerin oder dem Partner trotzdem ein gutes Gefühl zu geben. Darunter kann wiederum die Lust sehr leiden. Und je länger das andauert, desto schwieriger wird es, aus der Situation wieder herauszukommen.

Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion)

Ihr Körper will nicht so, wie Sie es wollen? Ihre Erektionen sind nicht mehr so hart/ zuverlässig/ anhaltend wie sonst? Hierfür können körperliche als auch psychische Ursachen verantwortlich sein. Oder beides im Zusammenspiel. Um die somatische Seite abzuklären, ist ein Besuch in einer urologischen Praxis sinnvoll. Auf der anderen Seite stehen Versagensangst, Leistungsdruck, hohe Erwartungen, der Wille zu performen oder manchmal auch schlichtweg zuviel Pornokonsum. Interessant wird es, wenn der Penis bei der Selbstbefriedigung ein hervorragendes Stehvermögen zeigt, in der partnerschaftlichen Sexualität jedoch das Gegenteil. Dann können die Ursachen auf der Beziehungsebene liegen.

Sexuelle Sucht

Sie haben ein großes Verlangen nach Pornos/Internetsex/Sexkontakten und merken, dass sich das Verlangen und Verhalten auf Ihre Beziehung, Ihren Job und Ihr gesamtes Leben auswirken. Auf kurzfristigen Hochgenuss folgen ein schlechtes Gewissen, Selbstzweifel und eine innere Leere. Vielleicht schließen sich Probleme in der partnerschaftlichen Sexualität an. Auch hier sind die Ursachen ganz unterschiedlich. Oft stecken hinter übermäßigem Konsum Strategien zu Bewältigung von Stress und schlechter Stimmung dahinter. Diese gilt es genau zu erkennen, um dann andere Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, das Selbstbewusstsein zu stärken und zu lernen, Gefühle anzunehmen.

Fetische und andere Vorlieben

Ein berühmter Kollege hat einmal gesagt, jedes Paar sollte einen Fetisch haben. Das hielte die Erotik am Leben. Da mag etwas dran sein. Und es gibt auch jede Menge Menschen, die mit ihren besonderen Vorlieben sehr glücklich sind. Wenn der Fetisch oder die Vorliebe jedoch die partnerschaftliche Sexualität stören, weil es nicht mehr ohne geht oder die andere Person diese ablehnt, wird es schwierig. Noch schwieriger jedoch wird es, wenn einer Person ihre eigene Vorliebe zuwider ist. Die Frage ist, wofür sie steht oder wovor sie schützt. Vielleicht vor zuviel Nähe und Intimität. Und dann zu schauen, wie es der Person emotional besser gehen kann.

Abweichendes sexuelles Verhalten

Sie haben Wünsche, die Sie nicht ausleben dürfen, weil Sie damit die sexuelle Selbstbestimmung eines anderen Menschen verletzen? Sie fühlen sich zu Kindern und Jugendlichen hingezogen? Welche Ursachen dahinter stecken, ist noch nicht hinreichend erforscht. Wichtig ist es, gute Strategien zu entwickeln, die Ihnen dabei helfen, Ihre Bedürfnisse nicht auszuleben. Gleichzeitig schauen wir, wie Sie Ihre allgemeine Lebenszufriedenheit steigern können. Die Erfüllung Ihrer wichtigsten Grundbedürfnisse ist die Basis für ein gutes Leben und unterstützt Sie bei Ihrem Verzicht. 

Sie können sich einzeln oder als Paar an mich wenden, 

  • wenn Sie ein professionelles Gespräch suchen.
  • wenn Sie sich über etwas klar werden wollen.
  • wenn Sie allein nicht mehr weiter wissen.
  • wenn Sie sich weiter entwickeln wollen.
  • wenn Sie Informationen brauchen.

Weitere Themen in der Sexualtherapie

Sexualität ist ein Thema, das vom Ausleben konkreter erotischer Vorlieben über den unerfüllten Kinderwunsch oder die Geschlechtsidentität bis hin zu religiösen Moralvorstellungen reicht. Und dazwischen gibt es jede Menge weiterer Interessen, die uns ganz individuell in den unterschiedlichen Phasen unseres Lebens gedanklich beschäftigen, körperlich hindern oder ganz einfach glücklich machen können. Sexualität ist soviel mehr als nur Geschlechtsverkehr! 

Glaubenssätze

Informationen, persönliche Erlebnisse, Erziehung, Religion, Gesellschaft, Kultur, Medien und vieles mehr beeinflussen unsere Sicht auf die Welt und unser Erleben von Sexualität. Auch wenn uns manches davon schon im Kindesalter begegnet, kann es unbewusst ein Leben lang lang in uns wirken. Gemeinsam können wir Ihre Glaubenssätze aufdecken und dadurch Ihre Sicht auf sich selber, Ihren Körper und vor allem Ihre Sexualität verändern.

Sinnlichkeit und Körper

Manchmal ist es eine unzureichende Stimulation, eine unerotische Atmosphäre oder zu großer Druck, es dem anderen recht machen zu wollen, die dazu führen, dass wir den Sex nicht genießen können und die Lust verschwindet. Und nicht immer sind uns diese Mechanismen bewusst. Was wollen Sie wirklich? Gemeinsam sehen wir uns die Situation an und suchen nach neuen Wegen.

Als Sexualtherapeutin und systemischer Coach unterstütze ich Menschen dabei, ihren eigenen Weg im weiten Feld der Sexualität zu finden. Eine vorurteilsfreie und akzeptierende Haltung ist die Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dies ist gerade beim Thema Sexualität und insbesondere Sexarbeit für viele Menschen schwierig. Vorurteile erschweren es Ihnen, unbefangen über Ihre Anliegen zu sprechen, auch wenn diese gar nicht im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehen. Das ging mir nicht anders, bis ich den Elfenbeinturm der Wissenschaft verließ und anfing, mit den Menschen selber zu sprechen anstatt nur über sie zu reden. Eine gute Entscheidung, die meinen Blick völlig verändert hat. Mit mir können Sie über alles sprechen, was Sie bewegt. Vielleicht geht es Ihnen gerade nicht so gut. Dann stehe ich Ihnen therapeutisch zur Seite. Vielleicht überlegen Sie, wie Sie sich weiterentwickeln oder verändern können. Auch innerhalb der Sexarbeit. Vielleicht wollen Sie sich einfach nur über ein paar Dinge klar werden. Dann entwickeln wir im Coachingprozess zusammen mögliche Wege.