Die Themen, die Sie beschäftigen

Sexualität ist ein Thema, das vom Ausleben konkreter erotischer Vorlieben über den unerfüllten Kinderwunsch bis hin zu religiösen Moralvorstellungen reicht. Und dazwischen gibt es jede Menge weiterer Interessen, die uns ganz individuell in unterschiedlichen Phasen unseres Lebens gedanklich beschäftigen, körperlich hindern oder ganz einfach glücklich machen können. Sex ist soviel mehr als nur Geschlechtsverkehr! Seien Sie mutig und durchbrechen Sie alte Muster! In der Beratung können Sie mit mir in einem geschützten Rahmen über alles sprechen, was Sie bewegt.

Mögliche Fragestellungen

​​Manchmal ​fragen mich Menschen: "Das kennen Sie doch bestimmt. Das ist doch sicherlich ein typisches Thema. Was sagen Sie denn dann immer dazu?"  Und ja, bestimmte Themen wie Lustlosigkeit, Erektionsprobleme oder Veränderungen durch Erkrankungen kommen regelmäßig vor. Trotzdem sind die Ursachen, Auswirkungen, Lebensumstände, Beziehungen oder Lebensgeschichten der einzelnen Menschen sehr unterschiedlich. Deshalb ist es auch kaum möglich, pauschale Antworten zu geben.

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    ​Haben Sie Schmerzen beim Sex? Vielleicht sind Sie aus unterschiedlichen Gründen in den Momenten noch gar nicht bereit, einen Penis zu empfangen. Vielleicht gibt es körperliche Ursachen wie Myome oder eine Erkrankung wie Endometriose. Dann stellt sich die Frage, was Sie verändern oder wie Sie damit umgehen können.
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    Oder nehmen wir Lustlosigkeit. Das Symptom ist recht eindeutig, die Gründe dafür jedoch sehr, sehr unterschiedlich. Vielleicht liegen sie in der Art, wie Sie Sex miteinander haben. Vielleicht ​steckt eine lustfeindliche Erziehung dahinter. Vielleicht fühlen Sie sich in Ihrer Beziehung ​von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin nicht richtig wahrgenommen.
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    Sie kommen in der Paarsexualität zu früh oder erst sehr spät? Dahinter können emotionale Barrieren stecken oder eine Technik, die bei der Selbstbefriedigung schon immer gut funktioniert hat. Nur eben nicht zusammen.

​Einige Themen lassen sich den ​Diagnosen der internationalen Klassifikation psychischer Störungen, der ICD-10, zuordnen: Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen, sexuelle Aversion und mangelnde sexuelle Befriedigung, Erektions- und Ejakulationsstörungen, Erregungs- und Orgasmusstörungen, nicht organisch bedingter Vaginismus, nicht organisch bedingte Schmerzen beim Sex, gesteigertes sexuelles Verlangen. Das sind jedoch teilweise sehr abstrakte Begriffe, die ich anhand der folgenden Beispiele mit Leben zu füllen versuche. Vielleicht finden Sie Ihre Situation hier wieder. Vielleicht ist sie aber auch noch einmal ganz anders.

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    ​​Ich habe nur selten Lust auf Sex oder habe das Interesse sogar ganz verloren. ​
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    ​​Früher war alles sehr schön. Aber heute habe ich eine regelrechte Abneigung gegen Sex. ​​Ich kann überhaupt keine Nähe in meiner Beziehung mehr ertragen.
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    ​​​Ich habe zwar Sex. Aber ich fühle mich nicht befriedigt hinterher. 
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    ​Meine Erektionen sind nicht mehr so hart/ zuverlässig/ anhaltend wie sonst.  
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    ​​​​Ich komme beim partnerschaftlichen Sex oft/ immer zu früh.
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    ​​​Ich ​komme beim partnerschaftlichen Sex erst sehr spät oder gar nicht zum Orgasmus.
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    ​​​​Ich hatte noch nie einen Orgasmus oder ich hatte noch nie einen Orgasmus mit meinem Partner oder meiner Partnerin.
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    ​​​Ich bin nicht erregt oder weiß gar nicht so richtig, was ich dafür brauche. ​
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    ​Ich weiß sehr genau, was mich antörnt. Aber ich befürchte, meinem Partner/meiner Partnerin wird das nicht gefallen.
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    ​Ich traue mich nicht, über Sex zu reden. Wie kann ich mit meinem Partner/meiner Partnerin die richtigen Worte finden.
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    ​​Meine Partnerin/mein Partner hat Wünsche, mit denen ich nichts anfangen kann. Wie soll ich damit umgehen?
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    ​Mein Partner/meine Partnerin hat mehr/weniger Lust als ich.
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    ​​Ich täusche meinem Partner/meiner Partnerin schon lange etwas vor.
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    ​​Nach der Geburt der Kinder ist unser Liebesleben eingeschlafen. Wie können wir wieder Lust aufeinander bekommen?
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    ​Ich hatte bisher noch keine Beziehung und/oder keinen Sex. Wie finde ich jemanden, der/die zu mir passt und mit dem/der ich erste Erfahrungen sammeln kann?
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    ​​​Ich ​​habe seit kurzem oder schon länger Schmerzen beim Sex.
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    ​Geschlechtsverkehr ist nicht möglich, da ​mein Partner nicht in mich eindringen kann.
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    ​​​​Wie ist es mit Lust und Sex in den Wechseljahren?
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    ​​​​​Durch das Älterwerden haben sich unsere Körper verändert. Wie wirkt sich das auf unsere Sexualität aus? Was geht noch und was nicht?
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    ​​​​Wie ist es mit Lust und Sex in den Wechseljahren?
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    ​​​​ ​Ich habe ein großes Verlangen nach Pornos/Internetsex/Sexkontakten. Was steckt dahinter und wie kann ich das ändern?

Glaubenssätze

​Informationen, persönliche Erlebnisse, Erziehung, ​Religion, ​Gesellschaft, Kultur, Medien und vieles mehr beeinflussen unsere Sicht auf die Welt und unser Erleben von Sexualität. ​Gemeinsam können wir Ihre Glaubenssätze aufdecken und dadurch Ihre Sicht auf sich selber, Ihren Körper und vor allem Ihre Sexualität verändern.

​Sinnlichkeit und Körper

​Manchmal ist es eine unzureichende Stimulation, eine unerotische Atmosphäre oder zu großer Druck, es dem anderen recht machen zu wollen, die dazu führen, dass wir den Sex nicht genießen können und die Lust verschwindet. ​Und nicht immer sind uns diese Mechanismen bewusst. Gemeinsam sehen wir uns die Situation an und suchen nach neuen Wegen.

​​Partnerschaft

​​Die Art und Weise, wie wir unsere Beziehung führen, ​ist eng verbunden mit der Art, wie wir unsere gemeinsame Sexualität leben. Sind wir gut miteinander in Kontakt, pflegen wir einen wertschätzenden und interessierten Umgang miteinander, läuft es auch im Bett besser. ​Gemeinsam, zu zweit oder zu dritt, blicken wir hinter die Kulissen und finden neue Strategien im Umgang miteinander.

​Sin​gles

​​Viele Menschen wünschen sich eine Partnerschaft und ​brauchen dazu neue Handlungsimpulse. Oftmals benutzen wir immer wieder die gleichen schon ausgetretenen Pfade und wundern uns, warum wir ​immer wieder am selben Ziel ​angelangen. Hier gilt es einmal den Ist-Zustand zu betrachten und dann gemeinsam Strategien zu erarbeiten. Aber vielleicht geht es auch darum, das Single-Sein einfach zu genießen und sich positiv abzugrenzen.

​Veränderungen 

Veränderungen in der familiären Situation wie Schwangerschaft und Geburt, der Eintritt in die Wechseljahre, der spätere Auszug der Kinder, der Eintritt in den Ruhestand oder eine neue Beziehung sind einschneidende Erlebnisse, die sich auch auf unsere Sexualität auswirken. ​Oftmals ist uns der Zusammenhang zu unserer Sexualität gar nicht bewusst. Gemeinsam gehen wir den Ursachen auf den Grund und schauen, wo sich sich etwas verändern lässt.

​​Gesundheit

Altersbedingte Veränderungen, körperliche ​und psychische Erkrankungen ​als auch Medikamente und eine ungesunde Lebensweise können eine beeinträchtigende Wirkung auf unsere Sexualität ausüben und uns damit verunsichern. Sie bieten aber auch die Chance auf neue Möglichkeiten im Erleben von Liebe und Sinnlichkeit. ​Gemeinsam stellen wir die Zusammenhänge her und finden einen neuen Umgang mit der aktuellen Situation.