Sexualberatung, Therapie oder Coaching?

Sexualität ist in den Medien ein so öffentliches Thema. Aber sobald es um uns persönlich geht, fehlen uns die Worte und oft genug der Mut, darüber zusprechen. In dem geschützen Rahmen ​unseres Gesprächs können Sie über alles reden, was Sie bewegt, belastet oder irritiert. Allein das ​ist nach meiner Erfahrung für viele Menschen schon eine große Erleichterung und der erste therapeutische Schritt auf dem Weg zur Veränderung. 

​"Ich habe eigentlich kein Problem. Aber ich würde gern einmal mit jemandem reden."

​Kennen Sie das? Das geht vielen Menschen so. Manche schrecken in diesem Zusammenhang auch vor dem Begriff der Therapie zurück. Verständlich, denn wer eine Therapie in Anspruch nimmt, ​muss damit rechnen, eine Diagnose zu erhalten. Und allein das kann sich in einer ohnehin schon als schwierig erlebten Situation als Gedanken- und Gefühlsbremse auswirken. Dabei sind diese Gespräche durchaus lösungsorientiert und stellen eine konkrete Hilfe zur Selbsthilfe dar. 

Zudem gibt es verschiedene Wege. Eine Therapie kann einer davon sein, muss es aber nicht. Deshalb rede ich lieber vom "lösungsorientierten Gespräch", bei dem wir uns auf Augenhöhe befinden. Augenhöhe ​bedeutet in diesem Sinne, dass nicht ich die Allwissende und Sie der oder die ​Ratsuchende sind. Sie tragen ihre eigene Lösung bereits in sich und ich helfe Ihnen dabei, den für Sie richtigen Weg dorthin zu finden.

​Sie können ​sich allein oder als Paar an mich wenden,

  • wenn Sie ein professionelles Gespräch suchen.
  • wenn Sie sich über etwas klar werden wollen.
  • wenn Sie nicht mehr weiter wissen.
  • ​wenn Sie etwas an sich verändern oder sich weiter entwickeln wollen.
  • wenn Sie ​Informationen brauchen.

Was ist der Unterschied zwischen Sexualberatung, Sexualtherapie und Coaching?

Die Begriffe Sexualberatung, Sexualtherapie und Coaching werden oft synonym ​verwendet, unterscheiden sich dabei jedoch erheblich voneinander. Und sie lassen sich auf der anderen Seite wiederum gar nicht klar voneinander trennen. Warum schreibe ich das? Um Sie zu verwirren? Nein, ganz im Gegenteil möchte ich Ihnen die Angst vor diesem Schritt nehmen. Nicht jede Beratung ist gleich eine Therapie und ​in keinem Gespräch ​werden Sie ​eines Besseren belehrt.

  • In der Sexualberatung ​stehen die fachliche Vermittlung von sachlichen Informationen und ​das gemeinsame Finden ​von Lösungen im Mittelpunkt. Eine Sexualberatung ist sinnvoll bei fehlenden Informationen und in allen Lebensabschnitten mit besonderen Veränderungen. Oftmals reicht hier schon eine Stunde für ​eine Klärung aus. ​

  • ​Eine Sexualtherapie ​hat im Prinzip dieselben Ziele. Sie ist jedoch umfangreicher und geht tiefer. Grund für den Beginn einer Therapie können die klassischen sexuellen Funktionsstörungen wie Lustlosigkeit oder Orgasmusstörungen ​sein. ​Gemeinsam werden Hintergründe und Lösungen zu einer schrittweisen Veränderung erarbeitet. ​

  • ​Im systemischen Coaching werden neue Denk- und Handlungsmuster angeregt, mit denen die bisherigen Verhaltensmuster durchbrochen werden. ​Wir können die anderen nicht ändern. Aber wir können unser eigenes Verhalten überdenken und neue Handlungspotentiale entwickeln. Das Spannende sind die immer wieder völlig unerwarteten und ganz eigenen Lösungwege, die die Menschen hier für sich entdecken.

​Es gibt viele unterschiedliche Formen von Sexualtherapie und Coaching. Da fällt es schwer, die richtige Wahl zu treffen. Der Sexualwissenschaftler Prof. Baier von der Charité in Berlin sagte dazu etwas, das ich nicht vergessen habe. Sinngemäß lautete es ungefähr so: "Es ist egal, welche Therapieform wir auswählen. Das Wichtigste ist es, dass wir uns aufgehoben und verstanden fühlen."

​In meiner Arbeit wende ich jeweils die Methoden an, mit denen ich meinen Klienten in ihrer ​ganz ​individuellen Situation am Besten ​behilflich sein kann.

Für alle unsere Gespräche gilt die Schweigepflicht.