Aktuelles

https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung-245180_date-2018-01-09_ipgctx-true_zc-ab4a57c7.html

​Was gibt es Neues? ​

​Symposium zur Eröffnung des STI-Kongresses

Am 7. Juni 2018 wird der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für sexuell übertragbare Infektionen mit einem Symposium eröffnet. Ich freue mich sehr, dass ich als Referentin dazu eingeladen wurde!

Der Titel meines Vortrags lautet "Emanzipation oder traditionelles Frauenbild beim Sex?" Es geht dabei um Frauen und die Frage, wie diese Sex heute (er)leben​. Ein spannendes Thema, das ich hoffentlich informativ und unterhaltsam präsentieren werde.

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema Sexualität beschäftigen. Weitere Informationen findest Du in diesem ​Flyer. Und in diesem Abstract, das ich für den Druck des Programms eingereicht habe:

Emanzipation oder traditionelles Frauenbild beim Sex

Abstract für den Vortrag beim Eröffnungssymposium der Millenials beim STI-Kongress

Wir sind heute so aufgeklärt wie keine Generation vor uns. Wir wissen auf dem Papier ganz genau, wie Sexualität funktioniert. Doch zu wissen, wie etwas funktioniert, bedeutet noch lange nicht, dass wir es auch verstehen oder, viel besser noch, fühlen oder darüber reden können. Oder dass wir überhaupt wissen, was wir wirklich wollen. Verhütung und Safer Sex top, Kenntnisse über die eigene Lust flop.

Bevor junge Frauen heute ihre ersten sexuellen Erfahrungen sammeln, werden sie konfrontiert mit Erwartungen, Moralvorstellungen und dem ganz normalen gesellschaftlichen Leistungsdenken. Das ist soweit nichts Neues. Hinzu kommt jedoch eine Flut an Magazinen, Internetportalen, Reportagen oder Ratgebern, in denen sie lesen und sehen können, wie „richtiger“ Sex funktioniert und was sie alles können müssten. Gar nicht zu sprechen von einschlägigen Medien und deren bildhaften Darstellungen. Dies trifft im Übrigen natürlich auch auf Männer zu. Es stellt sich zudem die Frage, was Emanzipation im Zusammenhang mit Sexualität überhaupt bedeutet. Ist, wer alles mitmacht und keine Tabus kennt, emanzipiert? Oder eher verloren jenseits der eigenen Grenzen?

Körperlichkeit ist ein weiteres großes Thema. Inwieweit kennen Frauen ihr eigenes Genitale? Inwieweit kennen sie ihre eigenen Erregungsquellen? Inwieweit sind Nacktheit und Lustgefühle auch heute noch mit Scham verbunden? Und welche Rolle spielen die Begrifflichkeiten? Wie spricht eine Frau über ihre Wünsche, wenn in den meisten Fällen schlichtweg die Worte fehlen? Und ist es emanzipatorisch, wenn immer noch der Mann als der Hauptverantwortliche für den weiblichen Orgasmus betrachtet wird?

Im Mainstream-Porno werden Frauen weiterhin als willige, vor Lust schreiende, den Mann bedienende Lustobjekte dargestellt. Wie wirkt sich das auf die weibliche Selbstwahrnehmung aus? Welche Mythen über die weibliche Sexualität beeinflussen junge Frauen auch heute noch? Es sei nur erinnert an die Unterteilung in klitorale und vaginale Orgasmen, die bis heute Frauen und Männer davon abhält, zu sehen, was sich direkt vor ihrer Nase befindet. Letzteres im übertragenen Sinne. Und wenn so viele Frauen beim penetrativen Sex nicht zum Orgasmus kommen, wäre es dann nicht emanzipatorisch, diese Form von Sex zu hinterfragen anstatt Frauen als defizitär zu betrachten?

Als positiv zu betrachten sind aus meiner Sicht Strömungen, die es jungen Frauen erlauben, mit sich selber in Kontakt zu kommen und die eigenen Wünsche zu erkunden. Slow Sex, Tantra oder Achtsamkeit finden immer mehr Raum auch bei jungen Menschen. Auf sexpositiven Partys wird in den Großstädten mit Geschlechterunterschieden gespielt. Auch dabei hebt sich das traditionelle Frauenbild auf. Treue wird in monogamen Beziehungen auf der einen Seite hochgeschätzt. Polyamore Liebesbeziehungen gestehen auf der anderen Seite auch Frauen die gleichen Rechte zu. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Vielfalt an Möglichkeiten erhält und Frauen (wie auch Männer) diese Reise zur eigenen Lust selbstbestimmt antreten.

http://www.anjadrews.de/wp-content/uploads/2018/04/programmflyer_interdisziplinres_networking_millennials_240418_druck.pdf

​Der Tantra Kongress vom 25.03. bis 30.03.2018

​Du interessierst dich für Tantra? Und ganz besonders für den Orgasmus? Dann solltest du in diesen Onlinekongress reinschauen. Denn hier geht es um beides, Tantra und Orgasmus. Letzterer ist auch mein Thema bei diesem teilweise sehr persönlichen Interview mit Ingrid.

​Ich bin ja ​eigentlich keine Tantra-Spezialistin. Aber ich kenne mich mit Orgasmen aus. Und deswegen bin auch ich dabei. Denn die Themen des online Tantrakongresses 2018 sind: Orgasmus, Ekstase und Bewusstsein & Tantramassage. Alles, was es darüber zu wissen gibt, wird mit wundervollen Experten in diesem Kongress diskutiert. Und mit mir. Sei dabei!

Hier kannst du dir den Trailer zu meinem Interview anschauen:

​Und über diesen Link kommst du zum Kongress: Tantra Kongress

​Cooler Sex Kongress vom 14.02. bis 25.02.2018

​Ein Online Sexkongress für junge Menschen. Lust, Liebe, Sexualität, Intimität, Ekstase, Körper, Verhütung sind die Themen, über die mit vielen Expertinnen und Experten ganz offen gesprochen wird. Einfach kostenlos anmelden und loslegen. Hier kannst du dich informieren.

In meinem Interview ​steht die vorzeitige Ejakulation im Mittelpunkt. Wir reden darüber, wann zu früh zu früh ist, wen es betrifft, die Ursachen und vor allem auch darüber, was Mann machen kann.

12minLOVE

Ein tolles neues Format, dass Oliver Rößling zusammen mit Gianna Bacio ins Leben gerufen hat. 12 Minuten, um das Publikum zu inspirieren.

Hier kannst du dich informieren: https://www.facebook.com/WeWorkStadhaus/

Wo? WeWork Space am Axel-Springer-Platz in Hamburg
Wann? 30.11.2017 ab 19 Uhr

"Sex: Die schönste Nebensache der Welt?" Hier widme ich mich der Frage, was Sex eigentlich für den Einzelnen oder die Einzelne bedeutet. Denn das ist höchst unterschiedlich! Und zudem hinterfrage ich die Nebensache. Es gibt durchaus Situationen im Leben, in denen Sex eindeutig zur Hauptsache wird.

Zwischenzeitlich gibt es zu diesem Vortrag auch einen Podcast: Sex: Die schönste Nebensache der Welt?!

https://www.die-sexualitaet.de/sex-die-schoenste-nebensache-der-welt

Online- Sexualitätskongress vom 02.11. bis 12.11.2017

Du kannst dabei sein! Höre dir spannende, berührende, inspirierende und informative Interviews mit vielen Experten und Expertinnen aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern an. Einfach kostenlos anmelden und loslegen. Hier kannst du dich informieren.

In meinem Interview geht es um die Frage "Hochschlafen: Nötigung oder eine legitime Strategie auf dem Weg zur Erfolgskarriere?" Der Anstoß sind Harvey Weinstein und die aktuelle Debatte um sexuelle Übergriffe. Wir philosophieren auch darüber, aus welchen Gründen wir eigentlich Sex haben. Ist es wirklich immer nur die pure Lust, die uns antreibt oder steckt nicht auch manchmal Kalkül dahinter?

​Vorschau-Video Online-Sexualitätskongress​​​

Als Bonus-Thema gibt es das Thema "Männliche Ejakulation und das perfekte Timing". Es geht um das zu früh, zu spät und alles, was damit zusammenhängt. 

Wann: Samstag, 11.11.2017, 21 Uhr. Anschließend ist das Interview noch für 24 Stunden frei geschaltet.

Impulsvortrag "Sextoys: Teufelszeug oder Heilsbringer?"

Niemand, der nicht möchte, muss. Aber jeder, der Lust hat, kann! Das Geschäft mit Liebesspielzeug boomt. Die Bandbreite an Produkten ist immens und reicht von bunten Vibratoren über Penisringe in allen möglichen Materialien über handelsübliche Wäscheklammern bis hin zu lebensechten Sex-Robotern. Welche Gefahren lauern und wo können sie Unterstützung leisten? Wie können sie im Gesundheitsbereich therapeutisch eingesetzt werden? Welche Auswirkungen haben sie auf die partnerschaftliche Sexualität?

Ein Vortrag mit viel Anschauungsmaterial und der Möglichkeit des Austauschs für alle diejenigen, die sich informieren möchten. Für diejenigen, die lieben und für diejenigen, die Liebenden helfen.

Wo? Freiraum, Hohenesch 68 in Hamburg-Ottensen
Wann? 13.11.2017, von 20:15 bis 22:15 Uhr

Unkostenbeitrag 10 Euro. Mit persönlicher Anmeldung.

Impulsvortrag "Was geschieht mit dem Sex, wenn wir älter werden?"

Die Alterssexualität gibt es nicht. Das fängt schon bei der Frage an, wie wir Alter eigentlich definieren. Und nichts bleibt so wie es ist, denn der Wandel gehört zum Leben dazu. Wenn wir wissen, was sich körperlich, emotional oder zwischenmenschlich verändert und wie wir das für uns nutzen können, begreifen wir das Älterwerden als Chance auf wunderbare neue Erfahrungen auch jenseits der Genitalität.

Wir starten mit einer kleinen Zeitreise in die Vergangenheit heute älterer bis alter Menschen, beschäftigen uns mit körperlichen Veränderungen und beleuchten die Erwartungshaltung an sexuelle Begegnungen. Ein Vortrag mit der Möglichkeit des Austauschs für alle diejenigen, die mit älteren Menschen arbeiten und für diejenigen, die sich mit ihrem eigenen Älterwerden beschäftigen.

Wo? ​Freiraum, Hohenesch 68 in Hamburg-Ottensen
Wann? 27.11.2017, von 20:15 bis 22:15 Uhr

Unkostenbeitrag 10 Euro. Mit persönlicher Anmeldung.